Manchmal ist es nicht das Bild, das im Raum hängt.
Es ist ein Farbton,
der dich berührt.
Eine Spur aus Tusche oder bunter Farbe,
die etwas in dir öffnet.
Ganz leise.
Tusche und Farbe sprechen anders.
Nicht in Worten.
Mehr wie ein Atemzug,
der dich kurz innehalten lässt.
In meiner Arbeit sind es genau diese Momente.
Zwischen Bewegung und Stille.
Zwischen Pinsel und Papier.
Zwischen diesem Augenblick – und dem, was ich darin fühle.
Und dann geht es weiter.
Du gehst durch deinen Alltag.
Und etwas bleibt.
Ein Gefühl.
Eine feine Verbindung.
Vielleicht nur ein Hauch von Ruhe.
Oder ein leises Weiterklingen.
So finden Tusche und Farbe ihren Weg.
In deinen Blick.
In deinen Raum.
In dein Leben.
Und manchmal wird genau daraus
ein Teil deines Lebens.
(bo)
