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Wenn mein Herz den Pinsel führt

Pinsel und Tusche auf weißem Papier im Atelier – Einblick in den künstlerischen Prozess von Barbara Ossberger.

Im Atelier liegt eine ruhige Klarheit.

Eine zarte Idee ist da.
Noch ganz fein.
Noch ganz offen.

Der Pinsel wird zur Verlängerung meiner Hand.
Meine Hand folgt meinem Herzen.
Und genau dort beginnt die Bewegung.

Ich lasse mich ein.
Mit einem inneren und äußeren Lächeln.

Welche Farbe berührt mich heute?

Das weiße Blatt.
Die weiße Leinwand.
Alles ist möglich.

Ein erster Strich entsteht.
Nicht geplant.
Mehr gespürt.

Tusche und Farbe finden ihren Weg.
Fließend.
Lebendig.
In Verbindung mit mir.

Und Schritt für Schritt zeigt sich,
was entstehen möchte.

Ganz ruhig.
Ganz klar.

Mein Herz lächelt.

(bo)

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Wo Farbe dein Leben berührt

Schwarze und farbige Tuschespur auf handgeschöpftem Büttenpapier, inspiriert von einer aufblühenden Blüte – zeitgenössische Tuschekunst von Barbara Ossberger.

Manchmal ist es nicht das Bild, das im Raum hängt.

Es ist ein Farbton,
der dich berührt.

Eine Spur aus Tusche oder bunter Farbe,
die etwas in dir öffnet.
Ganz leise.

Tusche und Farbe sprechen anders.
Nicht in Worten.
Mehr wie ein Atemzug,
der dich kurz innehalten lässt.

In meiner Arbeit sind es genau diese Momente.
Zwischen Bewegung und Stille.
Zwischen Pinsel und Papier.
Zwischen diesem Augenblick – und dem, was ich darin fühle.

Und dann geht es weiter.

Du gehst durch deinen Alltag.
Und etwas bleibt.
Ein Gefühl.
Eine feine Verbindung.
Vielleicht nur ein Hauch von Ruhe.
Oder ein leises Weiterklingen.

So finden Tusche und Farbe ihren Weg.
In deinen Blick.
In deinen Raum.
In dein Leben.

Und manchmal wird genau daraus
ein Teil deines Lebens.

(bo)

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Alles ist zart verbunden

Tuschestrich auf weißem Papier, inspiriert von der Form eines Bambusblattes – zeitgenössische Tuschekunst von Barbara Ossberger.

Es gibt diese leisen Anfänge.

Nicht die großen, lauten Veränderungen.
Mehr ein inneres Verschieben.
Ein kleiner neuer Gedanke.
Ein erster Pinselstrich.
Ein Blatt Papier, das noch ganz ruhig vor dir liegt.

Ich mag diesen Moment im Atelier sehr.
Wenn noch nichts fertig ist.
Wenn noch alles offen ist.
Wenn eine Bewegung genügt, um etwas in Gang zu bringen.

In der Tuschemalerei ist alles zart verbunden.
Das Herz mit der Hand.
Die Hand mit dem Pinsel.
Der Pinsel mit der Tusche.
Die Tusche mit dem Papier.
Für einen Augenblick gehört alles zusammen.
Ich lasse mich darauf ein.

Immer wieder neu.
Ohne zu wissen, wie der Weg genau verlaufen wird.

Vielleicht ist das das Schönste am Frühlingsbeginn:
Dieses Einlassen.
Dieses leise Ja zu etwas Neuem.

Und manchmal beginnt alles mit einer einzigen Linie.

(bo)